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Elementarschaden

Website für die Hochwasser Region Starzel: Hausen, Killer, Jungingen, Schlatt, Boll, Stetten, Hechingen, Stein, Rangendingen.

 Elementarschäden

Elementarschäden werden durch Blitz, Sturm, Hochwasser, Erdbeben u.a. verursacht. Gegen Elementarschäden sollte man sowohl Gebäude als auch Hausrat gezielt versichern. Allerdings sollte man sich die Leistungen der verschiedenen Versicherungen sehr genau anschauen und mit einer Prüfliste vergleichen. Wie z.B. was leistet die Versicherung wenn
  • bei einem Sturm das Hausdach abgedeckt wird
  • wenn Bäume bei Sturm auf das Haus (Auto), Personen fallen
  • wenn Wasser durch die Kanalisation ins Haus eindringt
  • Oberflächenwasser durch Fenster und Türen eindringt
  • usw
  • bis zu welchen Beträgen werden Schäden ausbezahlt
  • wie hoch sind Selbstbeteiligung

Es empfiehlt sich die persönliche Prüfliste, die alle im Einzelfall möglichen Risiken enthält, vom Versicherungsvertreter gegenzeichnen zu lassen. Es empfiehlt sich auch vor Versicherungsabschluss mit Betroffenen zu reden, die auf mögliche Komplikationen hinweisen können. Beim Hochwasser in Hechingen waren einige Hausbesitzer mit teuren "Gold"-Versicherungen sehr überrascht, dass hohe Ririken nicht abgedeckt waren. Eie teure Versicherung ist nicht automatisch gut.   

 Erdbeben am Zollergraben

Das Gebiet um Hechingen und das Killertal sind nicht nur durch Hochwasser sondern auch durch Erdbeben gefährdet. Die letzten drei großen Erdbeben
 
3.9. 1978  Stärke 5,7  100 Millionen DM Schäden
18.5. 1943 Stärke 5,6
16.11. 1911 Stärke 6,1 
 
Wenn die Abstände mit 32 und 35 Jahren typisch sind, so kann man in den nächsten Jahren wieder ein stärkeres Erdbeben erwarten. Die Vorwarnzeit vor Erdbeben ist aber sicher zu kurz, um die Bevölkerung über das Warnsystem zu warnen. 

 Sturmschäden

Der letzte große Sturm in unserer Gegend war der Orkan Lothar am 26.12.1999.
Obwohl man Stürme recht gut vorhersagen kann, wurde für Deutschland keine rechtzeitige Sturmwarnung gegeben. Die Chefmetereologen waren wohl alle im Weihnachtsurlaub. Große Stürme sind in der Regel nicht lokal und Warnungen können deshalb auch über die Medien Rundfunk und Fernsehen ausgegeben werden. Aber auch hier wäre ein lokales Warnsystem zur Meldung von Schäden und zur Koordination der Rettungskräfte und der Bevölkerung durchaus sinnvoll.